11.11.2015

Annette Rößler und Walter Konrad kandidieren

ÖDP nominiert Direktkandidatinnen und –kandidaten in den beiden Wahlkreisen Bingen und Ingelheim

Annette Rößler

Walter Konrad

Bingen/Ingelheim. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) rüstet sich für die Landtagswahl im kommenden Jahr: In den beiden Wahlkreisen Bingen und Ingelheim wurden die Wahlkreiskandidaten auf entsprechenden Aufstellungsversammlungen gewählt.

Im Wahlkreis Bingen kandidiert die ÖDP-Kreisvorsitzende Annette Rößler. Die 48jährige Krankenschwester wohnt mit Ihrer Familie in Münster-Sarmsheim. Als Ersatzkandidat wurde der 49jährige Baustoffprüfer Peter Schmitt aus Klein-Winternheim gewählt. Schmitt ist stellvertretender Kreisvorsitzender der ÖDP. Der Wahlkreis umfasst die Stadt Bingen sowie die Verbandsgemeinden Rhein-Nahe, Gau-Algesheim, Gensingen-Sprendlingen.

Im Wahlkreis Ingelheim wurde der 60jährige Verwaltungsbetriebswirt (VWA) Walter Konrad aus Mainz nominiert. Konrad ist langjähriges Ortsbeiratsmitglied im Mainzer Stadtteil Hartenberg/Münchfeld und bekleidet dort das Amt des 2. stellvertretenden Ortsvorstehers. Konrad ist zudem evangelischer Pfarrer im Ehrenamt und gehört dem ÖDP-Landesvorstand Rheinland-Pfalz an. Als Ersatzkandidatin wurde die 29jährige Fleischfachverkäuferin Natascha Urban aus Klein-Winternheim aufgestellt. Dem Wahlkreis gehören neben der Stadt Ingelheim und der Gemeinde Budenheim auch die Verbandsgemeinden Heidesheim, Nieder-Olm und Bodenheim an.

Als wichtige regionale Themen fordern die beiden ÖDP-Mitglieder Rößler und Konrad die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Hierzu zählt für die beiden Wahlkreis-kandidaten ein drittes Gleis auf der Bahnverbindung zwischen Mainz und Bingen. Beide betonen auch, dass im Sinne des Konnexitätsprinzips der Bund und das Land verpflichtet sind, die Kommunen bei der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge und Asyl-bewerber ausreichend mit finanziellen Mitteln auszustatten. Bund und Land sollten leerstehende Gebäude, z.B. auch ehemaligen Kasernen, für die Unterbringung von Flüchtlingen schnellstens zur Verfügung stellen.

Damit die Wahlteilnahme für die Landtagswahl am 13. März 2016 sichergestellt ist, muss die ÖDP in beiden Wahlkreisen jeweils 125 Unterstützungsunterschriften sammeln, darüber hinaus 2040 Unterschriften landesweit für die Landesliste der Partei.